THEMENZENTRIERTE INTERAKTION (TZI)

Nach Ruth C. Cohn

Ein Modell zum Gruppenleiten

Eine Vision von Menschenwürde

Eine Haltung für den Frieden

Die „Themenzentrierte Interaktion“ (TZI) ist ein bewährter Ansatz für kooperatives Arbeiten und lebendiges Lernen in Teams und Gruppen. Mit TZI gesteuerte Prozesse schaffen Vertrauen, fördern Kooperation und ermöglichen ständige Entwicklung. So lässt sich mit der TZI die Zusammenarbeit von Gruppen, Teams, Initiativen, Unternehmen und Organisationen besser analysieren, planen, steuern und gestalten. 

 

Das Ziel: Eine ergebnisorientierte, zielgerichtete Arbeit an Aufgaben, bei der alle Beteiligten auch aus der Begegnung miteinander lernen.

 

Welchen Ursprung hat die Themenzentrierte Interaktion? TZI ist aus den Erfahrungen und Erkenntnissen der Psychoanalyse unter dem Einfluss der Gruppentherapien und auf der Grundlage der humanistischen Psychologie entstanden. Sie wurde in den 50er und 60er Jahren von Ruth C. Cohn entwickelt, gelebt, umfassend dokumentiert und wird heute in einer internationalen Organisation gelehrt und weiterentwickelt.

 

Das Ruth Cohn Institut für TZI Österreich e.V. bietet Informationen rund um das Thema TZI sowie ein fundiertes Weiterbildungsprogramm, das sich an Team- und Gruppenleitung, Lehrende, Moderator:innen, Trainer:innen und Coaches, Abteilungsleiter:innen, Professor:innen sowie Facilitator:innen wendet.

 

Aktuelle TZI-Kurse

Die neuen Kurse (Österreich) für 2024 sind jetzt unter Angebote zu finden.

Auf der Website „TCI living learning“ finden Sie darüber hinaus kompakt alle Infos zu aktuellen TZI-Veranstaltungen, Kursen und Ausbildungen zwischen Belgien und Indien.

Screenshot neue Website des RCI International
TZI-Forum

 

 

"Menschen weltweit vernetzen und humanistische Werte verbreiten für eine Welt, in der ich gerne lebe!"
Mehr über das TZI Forum und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es hier:

 

Einladung: Frühjahrswerkstatt und Mitglieder-versammlung

Verschiedene Köpfe sind als Schattenkollage angeordnet. Über einem ist das Vierfaktorensymbol, Kreis mit Dreieck, in einer Sprechblase abgebildet.
Mentalisierung trifft auf TZI

Wie reife Persönlichkeiten entstehen

und was die TZI dazu beitragen kann.

Das Konzept der Mentalisierung trifft auf die TZI.

Die Frühjahreswerkstatt am 8. und 9. März richtet sich an alle, die TZI bereits kennen oder TZI erleben und kennen lernen wollen. Sie ist die Möglichkeit, sich als TZI-Interessierte einmal im Jahr zu begegnen und gemeinsam an Themen zu arbeiten, die uns angesichts der gesellschaftlichen Herausforderung beschäftigen.

 

Am Sonntag, dem 10. März laden wir Mitglieder und Interessierte zur jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins RCI Österreich ein. Hier reflektieren und sichern wir das Wirken des RCI.

Heuer steht die Mitgliederversammlung unter dem Motto:

Bewahren und aufbrechen.

Ein neuer Vorstand wird gewählt oder wir werden Schritte zu einer neuen Vereins-struktur entscheiden. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.

Hier gibt es ausführliche Informationen zu beiden Veranstaltungen im Bildungszentrum St. Benedikt in Seitenstetten.

Wo kann TZI Sie Unterstützen?

TZI ist ein professioneller Ansatz, der nachhaltiges Zusammenarbeiten in Gruppen in den Mittelpunkt rückt. Hier finden Sie konkrete Anwendungsfelder und Aufgabebereiche für kooperatives Arbeiten und lebendiges Lernen mit TZI.

Friedensgespräch Aktuell

gefaltete Origamitauben bilden einen Schwarm von Friedenstauben.

"Der Friedenszustand unter Menschen, die neben einander leben, ist kein Naturzustand [...] Er muss also gestiftet werden." (Immanuel Kant: Zum Ewigen Frieden, 1795). Wenn wir als Menschen aus der Ukraine und aus Russland Frieden "stiften" dürften, was würden wir benötigen?
Der Philosoph Immanuel Kant schrieb eine Abhandlung über Voraussetzungen für einen "ewigen" Frieden zwischen Staaten. Er sprach damals sogar von einem "Weltbürgerrecht" [...] "Doch ein solcher Friede kann nur dann beide Seiten auf Dauer befrieden, wenn er nicht schon den Keim für einen weiteren künftigen Krieg enthält."

Ruth C. Cohn hat für scheinbar unlösbare Konflikte dazu die folgende Übung angeboten: "Stell Dich auf die eine Seite und höre, was die andere sagt. Dann wechsle die Seite..."

In diesem Sinne möchten wir, Sophia und Brigitte (mit Matthias als Unterstützung), gemeinsam mit Euch – am zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs – unterschiedliche Perspektiven erhellen und unser Ambivalenzverständnis stärken.

Wir laden wie immer  um 19:30 Uhr herzlich zum online - Treffen ein.

 

Den Link zum Treffen bitte hier erfragen: Kommunikation


TZI: Mitten im Leben

Wer Lebt, stört!

Wand mit Graffitti

Mit dem Leitungsverständnis der TZI
aktivistische Themen und Strukturen
ausgestalten

20. - 24. März 2024

"Gastkurs" in Homburg. Flyer

NEWS - International - What´s Up?

Ein Blick über den Tellerand mit den aktuellen RCI-NEWS

Ein Blick über den Tellerrand mit den aktuellen RCI-NEWS zum Download. Es gibt viele Tolle Angebote, die, teilweise dank einer "online-Reise", helfen miteinander über Landesgrenyen hinweg unterwegs zu sein. Nr. 4 /2023 ist da!


"Vom Friedenskonsum zur Friedensarbeit"

Jeden Monat am 24. laden wir im gedenken der Invasion in die Ukraine ein zu einem Friedenstreffen unter dem Motto: „Vom Friedenskonsum zur Friedensarbeit“. Lange schien es selbstverständlich ohne militärische Gewalt in Europa zu leben. War Frieden nicht einfach da, wie ein Gut, das konsumiert werden konnte? Nun wird die Zerbrechlichkeit des „Friedens“ bewusster. Wie können wir zu einer Arbeit für den Frieden beitragen?

Oder wie Ruth Cohn es sagte: Etwas für den Frieden sein – und tun.

Solange die treffen online sind bitte den jeweiligen Link zum Treffen hier erfragen: Kommunikation

Friede ist möglich - eine Positionierung

 „Was kann ich/was können wir für den Frieden sein und tun?“

 Der durch das russische Militär, auf Anordnung der diktatorischen Putin Administration erfolgte, Überfall auf die Ukraine, hat viele zivile Todesopfer, riesige Zerstörungen im Land und eine große Flüchtlingsbewegung in Europa ausgelöst. So stellt sich uns die Frage: „Was kann ich/was können wir für den Frieden sein und tun?“ Wo ist unser spezifischer Platz als Menschen, die im Anbahnen gelingender menschlicher Beziehungen – auch über die Familien-, Freund*innenkreise und Arbeitsfelder hinaus – ihre Grundkompetenz sehen?

Schon 1986 leitete die bekannte Gesellschaftstherapeutin und Friedenspädagogin Ruth C. Cohn (1912–2010) einen TZI-Großgruppenworkshop unter diesem Thema innerhalb des „Internationalen Kongresses der Naturwissenschaftler ‚Ways out of the Arms Race‘ (Wege aus dem Wettrüsten)“.
In Resonanz auf die Hoffnungen der jüdischen Gesellschaftstherapeutin und Friedenspädagogin Ruth C. Cohn, die das Flüchtlingsschicksal am eigenen Leib erlebt hatte hoffen wir darauf, dass unser „minitrillionster“ Anteil am Weltgeschehen nicht wirkungslos bleibt. Fürs Erste stehen uns folgende Impulse vor Augen:

Reingard Lange (Obfrau), Sr. Hannah Rita (Ausbildung), Melanie Mutter (Schriftführerin und Finanzen), Elisa Staub (Mitgliederkommunikation)
Reingard Lange, Sr. Hannah Rita, Melanie Mutter, Elisa Staub

Vorstand

Seit der Mitgliederversammlung am 13. März 22 bilden Reingard Lange (Obfrau )

Melanie Mutter (Schriftführerin und Finanzen), Elisa Staub (Mitgliederkommunikation), Sr. Hannah Rita (Ausbildung) den Vorstand für das RCI-Österreich.

Wir wünschen viel Freude und Kraft bei in dieser Aufgabe.


TZI-Kurse auf neuer Website